Die Schweizer Gesellschaft für kPNI für Fachkräfte

Klinische Psycho-Neuro-Immunologie entstand aus der PNI: einer integrativen Wissenschaft, im letzten Jahrhundert in den USA entwickelt. Die PNI hat seither ein spektakuläres Wachstum, sowohl im wissenschaftlichen als auch therapeutischen Bereich erlebt. In der kPNI geht es um die Anwendung des Wissens der PNI in der Tätigkeit von Gesundheitsberufen. Diese Weiterbildung vermittelt Ihnen fundierte Kenntnisse der universellen Wirkungsmechanismen, die die Grundlage der menschlichen Gesundheit bilden. In der heutigen, westlichen Welt hat der Mensch mit einer Reihe von Umgebungsfaktoren zu tun, die sich störend auf diese Wirkungsmechanismen auswirken. Die Wissenschaft hat heute umfassende Resultate über die Auswirkung von nährstoffarmer oder kalorienreicher Nahrung, wenig Bewegung, Gebrauch von Arzneimitteln, Stress und Umweltverschmutzung. Das Resultat: eine wahre Pandemie an Erkrankungen, mit denen die Gesundheitssorge täglich zu kämpfen hat.

Anhand einer optimalen Anamnese, validierten Fragebögen und Laboruntersuchungen lernen Sie, gestörte Wirkungsmechanismen zu erkennen und zu interpretieren. Sie suchen die Ursache akuter und chronischer Symptome im weiteren Kontext der Vorgeschichte des Patienten und lernen, Krankheitsbilder innerhalb evolutionärer Perspektive zu deuten. Dieses analytische Wissen übertragen Sie danach in Behandlungspläne, wobei der individuelle Patient im Mittelpunkt steht. Sie nutzen hierfür Ernährungsempfehlungen der eiweissreichen Paleo-Ernährung (Steinzeiternährung), Aspekte der Bewegung, psychosoziale Interventionen, Epigenetik, Resoleomics und ‘Deep Learning’.

Die komplexen Wechselwirkungen zwischen Umweltfaktoren, biologischen Systemen (Psychologie, Neurologie, Endokrinologie, Soziologie, Immunologie), unseren Genen und Epigenen bestimmen das Krankheitsrisiko. Als kPNI-Therapeut verfügen Sie über Kenntnisse und Fertigkeiten, um diese Faktoren auf natürliche Weise positiv zu beeinflussen und den Kampf gegen viele Zivilisationskrankheitsbilder wie Fibromyalgie, CFS, Diabetes Typ 2, metabolisches Syndrom, chronische Schmerzen und einer Vielzahl weiterer, häufiger Erkrankungen bei Ihrem Patienten anzugehen.